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Das Gemeinschaftsprojekt unter dem Motto „web2proof“ lockte mehr als 200 Teilnehmer an den Fogra-Stand auf die drupa. Eine tagesgenaue Auflistung der web2proof Anmeldungen zeigt die Abbildung unten.
Sowohl die Teilnehmer als auch die 25 web2proof-Partner zogen ein überwiegend positives Fazit. So meinte beispielsweise Hartmut Zick von der Firma Konradin Heckel: „Das Web2Proof kam offensichtlich gut an und war sehr gut vorbereitet.“
Die kostenlose Möglichkeit, Hersteller von Datenprüf- und korrektursoftware, von Prüf- und Digitaldrucksystemen sowie von Softprooflösungen neutral vergleichen zu können, wurde unterschiedlich genutzt. Im Wesentlichen konnten drei Nutzergruppen ausgemacht werden. Die erste Gruppe von web2proof Teilnehmern interessierte sich überwiegend für die neue Generation von Prüfdrucksystemen, wobei die Unterstützung neuer Druckermodelle und des neuen Ugra/Fogra Medienkeil CMYK V.3 im Vordergrund standen. Besucher der zweiten Gruppe interessierten sich für Softproof-Anwendungen und verwendeten als Referenz entweder Prüf- bzw. Digitaldrucke einzelner Hersteller oder den im Vorfeld angedruckten Offsetdruck. Die dritte Gruppe interessierte sich vor allem für die Datenprüfung und -aufbereitung der unterschiedlichen Lösungen der „web2proof Datenpartner“. Nicht selten wurden die individuell erzeugten PDF Testformen für die weitere Prüfung des eigenen Workflow-Systems mit nach Hause genommen.

„Die tolle Zusammenarbeit aller Partner hat großen Spaß gemacht und ich möchte mich im Namen der Fogra ganz herzlich bei allen web2proof Partnern bedanken. Ich freue mich auf weitere spannende Projekte sicher noch vor der nächsten drupa 2012“ so Andreas Kraushaar.
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Die Fogra Forschungsgesellschaft Druck e.V. organisiert während der drupa ein Gemeinschafts- Projekt unter dem Motto "web2proof". Messebesucher haben dabei die Möglichkeit, sich am Fogra-Stand eine individuelle Testform aus unterschiedlich aufgebauten Bild-, Grafik- und Textdateien mit Elementen aus verschiedenen Kategorien (Sonderfarben, Überdrucken, Transparenzen etc.) zusammenzustellen, die den betrieblichen Workflow am besten widerspiegelt. Ziel ist es, durch spezielle Testelemente, wie beispielsweise die Kontrollfelder der Ghent Working Group (GWG), eine PDF-Datei zu erstellen, die möglichst viele Herausforderungen der Praxis beinhaltet.
Die web2proof-Partner im Bereich Workflowmanagement haben nun die Aufgabe, die individualisierten, bewusst mit Fehlern behafteten PDF-Dateien optimal aufzubereiten. Die Ausgabebedingung wird FOGRA39 sein, d. h. Offsetdruck gemäß 60er Raster auf Bilderdruckpapier. Die aufbereitete Datei steht danach allen weiteren web2proof-Partnern für die Ausgabe bereit.
Somit kann der Interessent seine Testform bei Softproof-Anbietern betrachten und bewerten und/oder sich einen Ausdruck in Form eines farbverbindlichen Proofs anfertigen lassen. Schließlich besteht die Möglichkeit, sich bei einem Druckmaschinenhersteller zum Vergleich ein Fortdruckexemplar einer Standardtestform, gedruckt nach ISO 12647-2, abzuholen. Dabei kann man sich über wichtige Aspekte des ProzessStandard Offsetdruck und des dazu konformen Andrucks informieren.

Grafiken: Scott Dunlap, iStockphoto.com
Die Partner web2proof demonstrieren, welche Möglichkeiten der Preflight-Fehlererkennung und der PDF-Korrektur existieren, wie hochqualitative Soft- und Hardproof-Lösungen aussehen und wie somit die Standardisierung vom Entwurf bis zur Ausgabe ineinander greift.
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