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ISO News - Aktuelles aus der internationalen Normung
Das für die Druckindustrie zuständige Komitee innerhalb der ISO ist TC130 (Technical Committee Graphic Technology). Internationale Experten aus den Bereichen Terminologie, Vorstufe, Druck und Materialien tagten Ende September in Peking (China).
Vorstufe (WG 2):PDF/VT - Die Bedeutung der Metadaten Ein Großteil der Diskussionen (neben den wöchentlich stattfindenden Telefonkonferenzen) in der Arbeitsgruppe 2 (Vorstufe) befasste sich mit der Erweiterung des PDF-Formats hinsichtlich der Anforderungen für „variablen Datendruck“ und „Transaktionsdruck“. Hierfür wurde bereits im letzten Jahr eine eigene Arbeitsgruppe „TF3 - Variable Data Printing“ gegründet. Auf Basis des PDF/X-4 Formates wird am zweiten Normteil der ISO-Norm 16612 gearbeitet, der sich gegenwärtig in der Abstimmung zum DIS-Status („Draft International Standard“) befindet. PDF-Dateien, die den zukünftigen Anforderungen dieser Norm entsprechen, werden PDF/VT genannt, wobei die Kürzel „V“ die Anforderungen bzgl. der Variabilität und „T“ die Anforderungen im Hinblick auf den Transaktionsdruck berücksichtigen.
PDF/X PDF/X-4 und X-5 sind publiziert und erfreuen sich zunehmender Verbreitung. Gegenwärtig gibt es Änderungswünsche von Seiten der Verpackungsindustrie (Arbeitsgruppe der GWG Ghent Working Group) hinsichtlich einer flexibleren Handhabung von „Layern“ (OCG’s Optional Content Groups) sowie der Aufnahme von zusätzlichen Farbmessinformationen für Sonderfarben. In Peking wurde beschlossen, die Änderungen in Bezug auf Ebenen sowie kleinere Fehler in Form einer geringfügigen Revision (engl.: minor revision) zu beheben. Langfristig soll auch die Simulation von Sonderfarben berücksichtigt werden. Hier sind allerdings noch weitere Diskussionen zu erwarten, da das PDF-Dateiformat (bis auf wenige Ausnahmen) keine Vorkehrungen für die Simulation, sondern nur für die geräteunabhängige Beschreibung von Daten vorsieht.
Testbilder Die Normserie ISO 12640 definiert Testbilder in verschiedenen Bildformaten, um die entsprechenden Schnittstellen der Prozesskette überprüfen zu können. Teil 1 dieser Norm enthält die bekannten CMYK-Testbilder („ISO-Girl“), Teil 2 sRGB-Bilder und Teil 3 definiert CIELAB-Testbilder (16-Bit TIFF), die jeweils beim Beuth-Verlag erhältlich sind. Testbilder, die für die Ausgabe auf einem Adobe-RGB-Bildschirm optimiert sind, werden in Kürze als ISO 12640-4 sein. Im Teil 5 geht es ausschließlich um Bilder, die eine originale Szene charakterisieren und typischerweise einen hohen Dynamikumfang aufweisen.
Charakterisierungsdaten Die internationale Norm ISO 12642-1:1996 definiert die für eine Charakterisierung des Vierfarbendrucks zu verwendenden Tonwerte. Sie definiert weiter die Messbedingungen und ein Dateiformat für den Austausch der Tonwerte und der zugeordneten Farbmesswerte, auch wenn die Umsetzung dieses Standards in die Praxis oft zu wünschen übrig lässt. Basierend auf der ANSI-Norm CGATS.17 wurde die ISO 22178 weiterentwickelt. Sie definiert sowohl eine Umsetzung mit ASCII-Zeichen als auch mit XML (Extensible Markup Language) und ist seit April 2009 als fertiger ISO-Standard erhältlich. Im Sinne eines reibungslosen Austauschs von Messdaten in der Praxis ermutigt die Fogra die Software-Hersteller zu einer baldigen Implementierung dieses Internationalen Standards. Weit über die Speicherung von Charakterisierungsdaten hinaus geht der von X-Rite geschaffene Standard CxF3 (Color Exchange Format - http://www.colorexchangeformat.com). Er basiert vollständig auf XML und erlaubt eine Vielzahl weiterer Möglichkeiten, wie z. B. das Einbinden von Bilddaten und ICC-Profilen, das Ablegen von multispektralen Bildern bzw. Mehrwinkelmessungen und eine bessere Web-Anbindung. Dieser Firmenstandard erfreut sich in der Praxis bereits einer zunehmenden Beliebtheit, die entsprechende Norm 17972 ist allerdings noch in einem sehr frühen Bearbeitungsschritt. In Peking wurde beschlossen, für verschiedene Anwendungsbereiche (wie z. B. der Proofauswertung) jeweils einen Satz an notwendigen Elementen bzw. Dateneinträgen zusammenzufassen. Diese sollen als „Profile“ modular in die CxF-Struktur aufgenommen werden und können als solche in anderen Standards (z. B. PDF/X) eingebunden werden.
Prozesskontrolle (WG 3):
Kriterien für die korrekte Abmusterung (ISO 3664) Dieser Standard ist publiziert und bei Beuth-Verlag erhältlich. Es sei allerdings angemerkt, dass sich das verschärfte Kriterium für den UV-Anteil (von MIUV 4 auf MIUV 1,5) als kritisch herausgestellt hat. Hierzu wird gegenwärtig ein Forschungsprojekt bearbeitet, das sich u. a. mit der Untersuchung dieses Problems befasst.
Farbmessung (Druck- und Bildschirmmessung, ISO 13655) Das Dokument befindet sich für die finale Publikation beim ISO Sekretariat, sodass in Bälde mit dem Erscheinen zu rechnen ist. Es beinhalt nun die folgenden vier Messmodi:
Besonderer Wert wurde darauf gelegt, diesen „Messstandard“ klar von einem „Prozessstandard“ zu differenzieren: In jedem Prozess-beschreibenden Standard (z. B. ISO 12647-2) kann bei der Angabe von Farb- oder Dichtewerten auf die entsprechende Messbedingung verwiesen werden. Die Kritik der Papierindustrie an diesem Standard wird vom Obmann als unangemessen angesehen. Die Kritik, der Standard ermögliche keine optimale „Identifikation von optischen Aufhellern“ muss zurückgewiesen werden, da dies (zumindest gegenwärtig) nicht Gegenstand dieser Norm ist. Ferner ist die vorgeschlagene Verwendung einer Kugelgeometrie für die Farbmessung in der Druckindustrie als wissenschaftlich fraglich (Stichworte „Kugelfehler“ und „zu große Glanzfalle“) und als nicht praktikabel anzusehen. Dies würde nämlich bedeuten, dass jede ECI2002-Testtafel, jeder Medienkeil und jeder Druckkontrollstreifen mit einem Messgerät mit Kugelgeometrie zu messen sei.
Ein neues Projekt wurde bezüglich der Aufhelleridentifikation in der Arbeitsgruppe 4 etabliert. Es beschäftigt sich mit der Bereitstellung von Methoden zur Messung und Kommunikation von optischen Kenngrößen wie z. B. Papierfarbe, Aufhelleranteil oder Glanz.
Kriterien für die Prüfdruckerstellung (ISO 12647-7) Die ISO-Norm 12647-7 zur Definition der Zertifizierung von Prüfdrucksystemen und der Prüfdruckerstellung ist veröffentlicht und erfreut sich zunehmender Anerkennung und Verbreitung. Die vorhandenen Kritikpunkte hinsichtlich des Normteils 7 („Contract Proof“) rechtfertigen gegenwärtig keine unmittelbare Revision. Vielmehr soll eine Übersicht mit allen Kommentaren zusammengestellt werden, die als Diskussionsgrundlage in der nächsten Sitzung dient.
Kriterien für die „Validation-Print-Erstellung“ (ISO 12647-8) Für die Farbvorlage im Designprozess, d. h. einer „abgespeckten Prüfdruckspezifikation“, gibt es ähnlich dem Softproof immer noch keine eindeutige (und ansprechende) deutsche Übersetzung, sodass auch an dieser Stelle stets von „Validation Print“ gesprochen wird. Diese Kriterien, die bis vor kurzen noch Inhalt der initiierten Überarbeitung des Prüfdruckstandards (ISO/CD 12647-7) waren, wurden nun in ein eigenes Dokument (ISO/NWIP 12647-8) zur Abstimmung gebracht. Das Dokument wurde als Entwurf („Working Draft“) akzeptiert, die Kommentare wurden eingearbeitet und das Ergebnis steht in Kürze zur Abstimmung als CD („Committee Draft“). Sollte alles am Schnürchen laufen, können wir zur nächsten Sitzung in St. Gallen die Abstimmung zum DIS starten. Das bedeutet, eine mögliche Publikation der ISO 12647-8 gegen Ende 2010.
Minimale Anforderungen an ein Softproof-Arbeitsplatz (ISO 12646) Die Mehrheit der Gruppe ist der Meinung, dass die ISO 12646 nicht für die Zertifizierung von Bildschirmen bzw. Softproof-Systemen verwendet werden soll. Aus diesem Grunde hat die deutsche Delegation einen neuen Standard initiiert (siehe nächstes Projekt). In wie fern die ISO 12646 (und ihre Erweiterung Amendment) in der Praxis genutzt wird ist unklar. Die dort definierten Kriterien sind nach aktuellem Kenntnisstand weder für eine Bildschirm- noch für eine Umfeldbeurteilung geeignet.
Ein ISO-Standard zur Softproof Zertifizierung (ISO 14861) Ein gänzlich neuer Standard wurde im Hinblick auf die Softproof-Zertifizierung initiiert („Requirements for colour proofing systems using electronic displays“). Die erste Version basiert auf der IDEAllience-Zertifizierung und der FograCert „Softproofing System“. Da dieses Dokument zum Zeitpunkt der Sitzung zur Abstimmung stand, konnten nur grundsätzliche und allgemeine Aspekte diskutiert werden.
Weiterentwicklung des Offsetstandards (ISO 12647-2) Schwerpunkt der Diskussionen war ein verfeinerter Vorschlag seitens bvdm, Fogra und WAN-IFRA für eine komplette Revision, d.h. eine stringente Überarbeitung der Teile 1-3. Im Anschluss daran berichtete David McDowell von seiner Vision: einem prozessunabhängigen (an dieser Stelle wird von angelsächsischer Seite oft das Wort „agnostisch“ verwendet) Ansatz der Prozesskontrolle. Leider kann die anschließende Diskussion nur als unfruchtbar und nicht zielführend bewertet werden. Anwesende Experten und Gäste befürworteten nach Auffassung des Obmanns ein weiteres Vorgehen auf Basis dieses unkonkreten Entwurfs, anstatt konkrete Verbesserungen der Prozessnorm für die tägliche Arbeit in den Mittelpunkt zu stellen. Vielmehr wurde diskutiert, einen (nach ISO-Regeln streng informativen) technischen Report zusammenzustellen, der die aktuellen Änderungswünsche berücksichtigt. Der Obmann ist allerdings der Meinung, dass dies nur eine Momentaufnahme darstellt.
Reaktivierung des Flexodrucks (ISO 12647-6) Nach langem „Dornröschenschlaf“ wurde Normteil 6 wieder reaktiviert. Ein erstes Dokument wurde vorgestellt, das allerdings stark prozessunabhängig konzipiert ist. Dieses Dokument befindet sich gegenwärtig in der Abstimmung, sodass an dieser Stelle von keinen weiteren Entwicklungen zu berichten ist.
Technische Spezifikation: Methoden der Prozesskalibrierung (ISO/TS 10128) Das Dokument mit dem modifizierten Titel „Methods of adjustment of the colour reproduction of a printing system to match a set of characterization data“ ist publiziert. Wie zu befürchten war, wird diese Spezifikation von den Initiatoren fälschlicherweise als ISO-Standard bezeichnet.
Beginn des digitalen Produktionsstandards Nach vielen Diskussionen und Forderungen aus dem Markt wurde beschlossen, die Arbeit an einem digitalen Produktionsstandard offiziell zu beginnen. Mit der Projektleitung wurde Andreas Kraushaar beauftragt.
Zertifizierungsaktivitäten Nach Vorbild der bvdm/Fogra-PSO-Zertifizierung haben sich in einigen Länden ähnliche Zertifizierung etabliert, die eine Konformitätsprüfung nach ISO 12647-2 zum Schwerpunkt haben. Aufgrund von Unterschieden zwischen diesen Programmen und Verunsicherungen im Markt wurde beschlossen, in der Arbeitsgruppe 3 eine eigene Untergruppe (Task Force 2 „Certification“) zu etablieren. Unter der Leitung von Wilco de Groot (IGT Testing Systems) soll versucht werden, eine Vereinheitlichung sowohl im Rahmen der technischen als auch dokumentorientierten (Stichwort: ISO 9001) Anforderungen zu erreichen.
Medien und Materialien (WG 4)Labormethode zur Simulation von Geistern im Offsetdruck (ISO WD 12705) Dieses Projekt auf der Grundlage von Fogra-Forschungsarbeiten ist als Normvorschlag bereits 2008 angenommen, seitens der USA und Schwedens jedoch hinsichtlich seiner visuellen Bewertungsmethode kritisiert worden. Daher hat die Fogra im Rahmen weiterer aktueller Forschungsarbeiten neue Versuche zur messtechnischen Beschreibung von Geistereffekten unternommen, die leider bisher nicht zum Erfolg geführt haben. Aus diesem Grund wurde nun beschlossen, dieses Normenprojekt in einen Technischen Report umzuwandeln und ausschließlich die Labormethode zur Herstellung der Geisterproben zu beschreiben. Für den Obmann etwas unverständlich und überraschend wurde von einem Teil der anwesenden Experten vor dem Hintergrund des zeitweise seltenen Auftretens von Geistern im Bogenoffsetdruck auch die Labormethode als entbehrlich eingeschätzt.
Messverfahren zur Radiusbestimmung von Druckzylindern Bereits beim letzten Zusammentreffen der WG 4 in Ft. Worth stellte der schwedische Vertreter eine Messmethode zur Durchmesserbestimmung von Flexo-Sleeves vor. Derartige Sleeves verlangen gegenüber harten Metallzylindern modifizierte Messmittel. Es wurde nun ein erster Vorschlag mit detaillierten Messmittelangaben (vollständige technische Zeichnungen) diskutiert und in Erwägung gezogen, die Anforderungen an die Messung allgemeiner zu fassen und auf die exakte Beschreibung eines Messmittels zu verzichten. Weiterhin ist nun beabsichtigt, einen allgemeingültigen Internationalen Standard zur Ermittlung von Radien von Druckzylindern zu entwickeln, dessen einzelne Anhänge spezielle Anwendungsfälle hinsichtlich verschiedener Oberflächenqualitäten und Radienbereiche beinhalten.
Druckfarbensätze für Vierfarbdruck im Offsetverfahren (ISO 2846-1) Dieser Standard befand sich im regulären Überprüfungsverfahren, als seitens der Papierfabrik Scheufelen die Bereitschaft zur Lieferung eines im Anhang dieser Norm beschriebenen Prüfpapiers (APCO II/II) gekündigt wurde. Damit wird die Identifikation eines gleichwertigen Ersatzes bzw. eine anderweitige Überarbeitung dieses Standards nötig. Teile der US-Delegation schlugen als Ersatz Testkartons für die Prüfung von Lackfarben vor. Eine Prüfung in der Fogra ergab jedoch einen deutlich größeren Substratglanz, der auf eine lieferantenseitige Lackierung zurückzuführen ist, Rupfempfindlichkeit und von APCO abweichende Färbungen bei vergleichbaren Druckfarben-Schichtdicken. Da einerseits der Wunsch besteht, die teilweise noch beträchtlichen Bestände an APCO weiter nutzen zu können und andererseits die Vielfalt der Testsubstrate zu erhöhen, wird eine Neudefinition der Farborte für die aktuellen Druckfarbensätze auf anderen Substraten und unter Verwendung der Messbedingung M2 der ISO 13655 (Farbmessung mit UV-Filter) als aussichtsreich angesehen. Die Fogra hat angeboten, im Falle einer entsprechenden Finanzierung Untersuchungen zu diesem Thema durchzuführen.
Druckfarbensätze für Vierfarbdruck im Tief- (ISO 2846-3) und Flexodruck (ISO 2846-5) Für beide Normen sind verbesserte Farbbeschreibungen angekündigt worden. Mangels vollständiger Daten konnte hier jedoch noch keine konkrete Arbeit aufgenommen werden.
Drucktücher Anlässlich der regelmäßigen Normenüberprüfung brachte die japanische Delegation Vorschläge hinsichtlich der Erwähnung des unterschiedlichen Swellingverhaltens von konventionellen und UV-Druckfarben ein und strebt die Aufnahme von Mehrpunktmessungen bei der Bestimmung der Kompressibilität von Drucktüchern an. Sie wird zum nächsten Treffen ein entsprechendes Dokument vorbereiten.
Beschreibung von optischen und Oberflächeneigenschaften von Proof- und Auflagenpapieren Auf Vorschlag der Papierindustrie hat die französische Delegation den Wunsch geäußert, ein Standarddokument zur Kommunikation und Bewertung von Fluoreszenz, Farbe, Glanz und weiteren Oberflächeneigenschaften zu erarbeiten. Ein erster Entwurf wird zum nächsten Meeting vorbereitet.
Plenarsitzung von ISO TC 130Neben der Verabschiedung der Resolutionen, die die weitere Richtung der Normung im gesamten TC 130 regeln, wurde auf der diesjährigen Plenarsitzung die Aufnahme bisher in ISO TC 130 noch nicht bearbeiteter Themenkomplexe vorbereitet. In diesem Zusammenhang wurde die Möglichkeit geschaffen, eine neue Arbeitsgruppe zu bilden, die sich den Aspekten der Druckweiterverarbeitung widmen wird. Hier sind entsprechende nationale Standards in Brasilien und China bereits vorhanden, und in der Schweiz und Deutschland existieren vielfältige Industrierichtlinien, die in die entsprechenden neuen Aktivitäten einfließen können. China hat sich bereit erklärt, diese neue Arbeitsgruppe zu leiten und organisatorisch zu unterstützen. Ein weiteres Feld, das sicherlich ebenfalls zu einer neuen Arbeitsgruppe führen wird, ist die niederländische Initiative, ein bereits bestehendes europäisches Managementsystem für den Druck von Sicherheitsdokumenten, das von INTERGRAF, dem europäischen Verband der nationalen Druckindustrieverbände, unterstützt wird, zu einer Internationalen Norm zu erweitern. Hier werden, bei Bestätigung des Projekts durch die Teilnehmerländer bei TC 130, die Niederlande den Arbeitsgruppenleiter stellen und das Sekretariat übernehmen. Nachhaltigkeitsaspekte und der Klimaschutz sind heutzutage in aller Munde und auch die Druckindustrie möchte hier nicht zurückstehen. Es wurde die Bildung eines Arbeitskreises beschlossen, der prüfen wird, wie die bisherigen Methoden zur Bestimmung der CO2-Emissionen von Medienprodukten vereinheitlicht werden können und wie ein solches Projekt mit dem ebenfalls im Rahmen der ISO tätigen TC 207 (Umweltmanagement) gemeinsam zu entwickeln wäre. Als nächste Termine wurden eine Frühjahrssitzung der Arbeitsgruppen vom 19.4. bis 24.4.2010 in St. Gallen/Schweiz und eine Herbstsitzung von Arbeitsgruppen und die Vollversammlung vom 11.10. bis 16.10.2010 in Sao Paulo/Brasilien vereinbart.
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