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Digitaldruck trifft Offset (120)

... zum Symposium
Digitaldruck trifft Offset

am 18./19. Juni 2013.

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Aktuelle Forschungsthemen (im Bereich "Vorstufentechnik")

22.032 Untersuchung zur Kratz- und Auflagenbeständigkeit von direkt bebilderten Druckplatten beim Offsetdruck

Laufzeit: 01.05.2011 bis 31.04.2013

Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung“ [IGF] über die AiF

Bei der Fogra häufen sich Anfragen von Druckunternehmen hinsichtlich der Klärung von vorzeitigem Druckplattenverschleiß. In früheren Jahren handelte es sich dabei häufig um Probleme, die nur im Rollenoffsetdruck und bei hohen Auflagen auftauchten. In jüngster Zeit treten diese Probleme aber auch verstärkt im Bogenoffsetdruck auf, beispielsweise bei Druckaufträgen mit Auflagen über 20.000 Bogen. Ein vorzeitiger Druckplattenverschleiß kann sich in Form einer Beschädigung der farbannehmenden Schicht (z. B. Tonwertverlust) oder in Form einer Beschädigung der Aluminiumoxidschicht (z. B. Tonen) äußern. [mehr Informationen ]

10.056 Kriterien für die farbverbindliche Softproof-Bewertung in der Tagesproduktion

Laufzeit: 1.11.2011 bis 31.10.2013

Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung“ [IGF] über die AiF

Mit einer farbtreuen Darstellung des Druckproduktes am Monitor (engl.: Softproof) ließe sich das Konzept der Farbverbindlichkeit auf die immaterielle Darbietung am Bildschirm übertragen. Dies bedeutet für die zunehmende dezentralisierte Produktion von Drucksachen wichtige (Material) Kostenund Zeitvorteile. Hinsichtlich der zu erreichenden Genauigkeit der Farbreproduktion sollen an dieser Stelle Softproof- Systeme in zwei Kategorien unterschieden werden. Zu der ersten Kategorie gehören geschlossene Softproof-Systeme. Demgegenüber stehen so genannte offene Softproofsysteme. Sie repräsentieren einen modularen Ansatz, wobei der Anwender für den Kauf und die Integration der zuvor beschriebenen Komponenten verantwortlich ist. Hinzu kommt hierbei, dass solche Systeme meist in wenig oder nicht kontrollierbaren Umfeldbedingungen betrieben werden. Dies reicht vom Fotografen, der ausschließlich einen Bildschirm in der Agentur oder im Büro betreibt, über die Reproabteilung, die meist bei gut kontrollierten Bedingungen Bildschirm und Abmusterkabine nebeneinander einsetzen, bis hin zum Leitstand, wobei der Bildschirm vom Abmusterlicht beleuchtet wird. Die Güte der Farbwiedergabe solcher offenen Softproof-Systeme ist, ohne aufwändige Tests und visuelle Feinabgleiche, vor dem Hintergrund einer hochqualitativen Softproof-Darstellung als unbefriedigend einzustufen. Gleiches gilt, wenn geschlossene Systeme, aus pragmatischen Gründen abweichend von den Herstellerempfehlungen, in unkontrollierten Umfeld- bzw. Beleuchtungsbedingungen betrieben werden. Die Hauptproblematik dabei ist, dass die messtechnischen Farbabweichungen bei Anwendung des etablierten ICC-Farbmanagements, sehr gering sind und somit eine hohe visuelle Übereinstimmung versprechen.

In diesem Forschungsvorhaben sollen mögliche Ursachen für diese Problematik einer systematischen Prüfung unterzogen werden. Ferner sollen Abhilfsmaßnahmen erarbeitet werden, um letztlich objektive und unabhängige Kriterien für die Bewertung der Softproof-Darstellung in der Praxis, d. h. Tagesproduktion, abzuleiten. [mehr Informationen ]

60.055 Methodenentwicklung zur Überwindung fluoreszenzbedingter Abweichungen zwischen Prüf- und Auflagendrucken

Laufzeit: 1.7.2010 bis 31.12.2012

Förderung: Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung“ [IGF] über die AiF

Das Forschungsziel besteht in der Entwicklung einer pragmatischen, in der Druckindustrie schnell einführbaren Methode zur Überwindung von fluoreszenzbedingten visuellen Differenzen zwischen (heute aufhellerfreien) digitalen Prüfdrucken (Proofs) und Auflagendrucken auf in der Regel optisch aufgehellten Papieren. [mehr Informationen ]



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