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Ihr Ansprechpartner

Andreas Kraushaar

Dr. Andreas Kraushaar

Abteilungsleiter
Vorstufentechnik

E-Mail
kraushaar
transparent 11x15@fogra.org

Telefon
+49 89. 431 82 - 335

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Colour Management Symposium

Colour Management Symposium (222D)Termin: 18. und 19. Februar 2016 (Größe: 1 kB; Downloads: 292)
Mit einem Klick tragen Sie den Termin in Ihren Kalender ein.

Ort: Holiday Inn Munich City Centre,
Hochstraße 3, 81669 München

 

Colour Management Symposium - Die Zukunft der Farbe

Wenn Sie Ideen und Vorschläge für das fünfte Farbmanagement-Symposium haben, kontaktieren Sie bitte Dr. Andreas Kraushaar.

 

Preise

Teilnahmepreis: Regulär: € 1.115,00* bzw. Fogra-Mitglieder: € 780,50*

Frühbucherpreis: 
Regulär: € 940,00* bzw. Fogra-Mitglieder: € 658,00*

Kollegen mit anmelden und sofort (weitere) 10 % sparen! 
Beachten Sie hier die zugehörigen Infos:  

Wichtige Hinweise zum Symposium und zur Anmeldung

Zur Anmeldung (Zahlung per Überweisung) 

oder Easy-Booking (Zahlung per Sofortüberweisung / VISA / MasterCard)

 

 

* zzgl. MwSt.

 

 

Zusammenfassung: CMS 2014

160 Teilnehmer aus 17 Ländern konnten Anfang Februar zum 4ten Farbmanagement Symposium der Fogra in München vom Organisator Dr. Andreas Kraushaar begrüßt werden. Das Symposium widmete sich dieses Mal dem Textildruck, der ein weiteres Anwendungsfeld mit vielen neuen Druckprodukten aber auch Herausforderungen für Druckdienstleister darstellt.

Thema des ersten Vortragsblocks war die Farbkommunikation außerhalb der klassischen grafischen Industrie. Die Farbreproduktion in der textilen Reproduktionskette schilderten Gerd Willschütz vom Deutschen Mode-Institut und Olaf Kölling von der Firma Kölling Systemlösungen. Hierbei galt es mit Hilfe von Multispektraltechnik das subjektive Farbempfindung zu objektivieren. Eine ernüchternde Feststellung machte Werner Lang (Lang+Lang), indem er sagte „Vertraue niemals, dass der Kunde ein Verständnis für die Farbwirkung hat“. Er leitete daraus ab, dass Mediendienstleister in der Lage sein müssen, professionell über Farbe zu kommunizieren, um so den Geschmack des Kunden farbgenau zu treffen. Die Agentursicht schilderte Georg Obermayr (Adverma). Die Vielfalt von Medien, der wir heute begegnen müssen, erfordert einen veränderten Ansatz zur medienneutralen Datenhaltung, so Obermayr. „Ziel ist nicht das medienneutrale Layout, es kann keine optimale User Experience für alle Medien gleichzeitig bieten. Vielmehr geht es um medienneutrale Komponenten, die sich einfach wieder verwenden und für den Einsatz in verschiedensten Medien adaptieren lassen“.

In der zweiten Session stand der Umgang mit optisch aufgehellten Papieren im Mittelpunkt. Dr. Hoffstadt (GMG) moderierte den Themenblock und begann mit einer Einführung in das Thema. Karl Koch (basICColor) zeigte anhand der Übereinstimmung von aufhellerhaltigen Prüfdruck und Druck, dass die Verwendung individueller Druckbedingung zu hervorragenden visuellen und messtechnischen Übereinstimmungen führt. Anschließend referierte Simon Illichman (GMG) über die Anforderungen von Standard-Druckbedingungen und darauf aufbauenden Standardprofilen. Er stellte die Betaversionen von FOGRA51 (Druck auf optisch aufgehellte gestrichene Papiere) und FOGRA52 (Druck auf optisch aufgehellte ungestrichene Papiere) vor, an deren Entwicklung GMG maßgeblichen Einfluss hat. Abschließend berichtete Stefan Spengler (impakt medien) über die Produktionskontrolle am Beispiel eines konkreten Druckauftrags. Er bestätigte die Praxistauglichkeit der neuen M1-Messbedingung, verschwieg aber nicht die möglichen Stolpersteine auf dem Weg von der Datenaufbereitung, dem Prüfdruck, der Nassdichtenermittlung und der finalen Abmusterung.

In der dritten Session, die Florian Süßl (zipcon) moderierte, stand die Workflow-Automatisierung im Mittelpunkt. Zu Beginn stellte Herr Süßl die häufigsten Probleme in der Praxis heraus und zeigte, wie man mit Prüfprofilen Daten auch automatisch korrigieren kann. Claas Bickeböller (Konica Minolta Sensing) stellte dar, wie CI-Farben farbgenau spezifiziert werden können. Unabdingbar ist hierbei die Definition einer Referenz anhand des spektralen Reflexionsfaktors. Nur somit wird Farbmanagement zum Emotionsmanagement, so Bickeböller. Über die Anforderungen an einen Farb-Server berichtete Karsten Schwarze (Impressed) im letzten Vortrag. Er zeigte, worauf bei der Einrichtung, den Betrieb sowie die Ergebnisprüfung zu achten ist und stellte klar heraus, dass qualitative, automatisierte Farbtransformationen das Rückgrat eines jeden Mediendienstleisters ist.

Der gesellige Abend fand im Konferenzhotel statt. In bajuwarischem Umfeld bot einen angemessenen Rahmen für die Keynote Rede von Marti Maria (HP). In einem kurzweiligen und sehr unterhaltsamen Vortrag berichtete er über die Möglichkeiten und Grenzen der Farbmessung.

Der zweite Tag begann mit der fünften Session über die Möglichkeiten der Farbgenauigkeit in der Werbetechnik. Sie wurde von Dorin Pitigoi (Color Service Transilvae) moderiert. Er stellte im ersten Vortrag der Session heraus, wie wichtig die Abstimmung der drucktechnischen Parameter im Hinblick auf die spätere Profilerstellung ist und worauf Druckdienstleister zu achten haben. Im zweiten Vortrag griff Marco Roos (Color Concepts) das Gesagte auf und übertrug es auf die Erstellung von medienbezogenen Standardprofilen für verschiedenen Maschinenhersteller. Die Vielfalt der Medien zeigte er exemplarisch bei der Profilierung einer Digitaldruckmaschine auf eine Kuhhaut. Luc Cholour (EFI) berichtete am Ende des Themenblocks über die Möglichkeiten, welche über die Farbprofilierung hinausgehen. Hierzu zählen metallische Effekte sowie der Mehrfarbendruck.

Den sechsten Themenblock moderierte Andreas Stephan (Epson). Er fasste zuerst alle Drucke, die in der Werbetechnik auf flexiblen Geweben erfolgen als „SoftSignage“ zusammen. Im Anschluss daran berichtete er über die Herausforderung in diesem, für klassische Druckdienstleister durchaus zukunftsträchtigen, Marktsegment. Hierbei konzentrierte er sich auf die Anforderungen an Maschinen und Materialien. Er beendete den Vortrag pointiert mit dem Aufruf „das Minenfeld als Spielwiese“ aufzufassen. Hans Schneider (Staudigl) erweiterte die Sichtweise auf die Anforderungen an die Mitarbeiter in Bereich Textildruck. Insbesondere im Bereich Vorstufe und Konfektionierung bestehen noch großer Herausforderungen. Er ermunterte alle Druckdienstleister pro aktiv auszubilden. „Die aktuellen Ausbildungsmöglichkeiten sin sehr flexibel an die Anforderungen des Unternehmens anpassbar“, so Schneider. Anschließend berichtet Gerrit Andre (ColorGate) vom erfolgreichen Kampagnendruck, d.h. den einheitlichen Druck eines Motives mit unterschiedlichen Ausgabesystemen auf unterschiedlichen Bedruckstoffe. Er zeigt die konkrete Umsetzung und führt an, dass die medienrelative Auswertung des PSD sehr gut für die praxisrelevante Auswertung geeignet ist.

Die Herausforderungen im „echten“ digitalen Textildruck, so Moderator Jo Rees (Multi-Plot), waren Inhalt der 7ten Session. Im seinem Vortrag nahm er das Publikum auf eine Reise durch die Drucksysteme und Materialien des „echte“ Textildigitaldrucks, d. h. des Drucks auf Bekleidungs-Textilien. Reto Bussmann (Makro Art) berichtete von einem Textildruck spezieller Art. Konkret wurden aluminiumbedampfte Textilien bedruckt, die als Fassadenverkleidung verwendet werden, und ganz besondere Anforderungen an die Vorstufe, die Messtechnik und den Druck gestellt haben. Den Abschluss der Session machte Marc Mahy (Agfa) indem er die Herausforderungen des digitalen Textildrucks bezüglich der Daten- Ansteuerung schilderte.

Der abschließende Themenblock gab einen Ausblick auf zukünftige Entwicklungen im Bereich des Farbmanagements. Prof. Roger Hersch (EPFL Lousanne) berichtete über die Möglichkeiten zur Farb-Modellierung von Farbsätzen mit Tagesleuchtfarben, Drucken, die unter Tageslicht weiß aber bei UV-Licht eine vollständiges Farbbild ergeben sowie von Metallic-Drucken. Abschließend berichtete Max Ondrusch (Fogra) über die Ergebnisse aus einem abgeschlossenen Forschungsvorhaben zur Energieeffizienz. Er zeigte, dass die Messung der Leistungsaufnahme unabdingbar für eine klare Ist-Analyse ist.

 

Impressionen vom ersten Event 2008


 



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