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Ihr Ansprechpartner

Arne Müller

Arne Müller

Abteilungsleiter
ID-Karte & Druckweiterverarbeitung

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mueller
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+49 89. 431 82 - 271

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Aktuelle Forschungsthemen (im Bereich "Funktionale Produkte und Identitätskarten")

80.008
Grundlagen der grafischen Standardisierung bei der Herstellung von Kunststoffkarten

Laufzeit: 01.04.2015 bis 31.03.2017
Förderung:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung“ (IGF) über die AiF

Mit Hilfe von UV-Druckversuchen auf verschiedenen Kernfolienmaterialien mit verschiedenen Druckfarbensätzen mit verbesserter Lichtbeständigkeit werden erste Ergebnisse eines Vorgängerprojektes hinsichtlich erzielbarer Volltonfärbungen und Tonwertzunahmen überprüft. Daraus werden Vorschläge für eine Druckstandardisierung auf Kunststofffolien abgeleitet. Die Farbmessung an mit typischen Karten-Overlayfolien laminierten Drucken erfordert die Verwendung von Farbmessgeräten mit deutlich größeren Messblenden (ab 11 mm) als denen, die üblicherweise in der Druckindustrie angetroffen werden (bis 4mm). Die Ursache für diese Anforderung resultiert aus der im transparenten Overlay stattfindenden Mehrfachreflexion des Lichtes. Hier soll ein Modell entwickelt werden, das unter Einbeziehung des Brechungsindex, des Absorptionsverhaltens, der Dicke und der Rauheit der Overlayfolie, der Kernfolienrauheit und der Grenzflächenrauheit zwischen Druck und Overlay aus Farbmessdaten von Messgeräten mit kleiner Messblende Farbmessdaten von Messgeräten mit großer Messblende zuverlässig simuliert. Damit soll die Qualitätssicherung der Kartenhersteller auf der Grundlage der bereits vorhandenen Farbmesstechnik (Messblende bis 4 mm) ermöglicht werden. Weiterhin werden die Kenntnisse über Farbänderungen bei simulierten Alterungen vertieft.

 

81.001
Detektionsmethoden für vorzeitig auftretende Spontan-Brüche an bedruckten Mehrschichtkunststoffkarten

Laufzeit: 01.09.2013 bis 31.08.2015
Förderung:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung“ (IGF) über die AiF

In diesem Forschungsprojekt soll ein Verfahren entwickelt werden, das die Prüfung der umgebungsbedingten Spannungsrissbildung an endverarbeiteten, polymerbasierten und personalisierten Karten ermöglicht. Identifizierte Fehlermechanismen an industriell gefertigten Karten sollen klassifiziert und der Aufbau eines Fehlerkatalogs begonnen werden. Verbundquerschnitte werden rasterelektronenmikroskopisch beurteilt, Environmental Stress Cracking (ESC)-komplementäre Verfahren zur messtechnischen Erfassung der Materialveränderungen entwickelt und angepasst, ebenso wie die einschlägigen Prüfmethoden von personalisierten ID-Karten. Die Prüfung der Integrationsfähigkeit dieser Methoden in die anerkannte Alterungssimulation ist ebenfalls ein Projektziel. Weiter sollen die Diagnose- und Prüfmöglichkeiten für Hersteller und Zulieferer in der kartenproduzierenden Industrie an die Anforderungen der Langzeitstabilität der Chipkarten und der zunehmenden Integration von elektronischen Funktionalitäten angepasst werden. Möglichkeiten, Kartenaufbauten zu verändern bzw. anzupassen, sind zu erschließen. Die Systematik der Materialveränderungen selbst ist zu untersuchen und eine geeignete Simulationsmethodik zu entwickeln. Die KMU können dann ihren Herstellungsprozess auf Basis der Ergebnisse dieser Untersuchung hin optimieren und die Haltbarkeit mit Hilfe der Simulationstechnik mit der bewährten Alterungsmethodik nachweisen. Gegenwärtig gibt es noch kein schnelles, kostengünstiges Simulationsverfahren für das Bruchverhalten bei ID-Karten. Das Forschungsvorhaben soll diese Lücke schließen, um das finanzielle Risiko bei der Einführung neuer Techniken für die Produktion von ID-Karten so gering wie möglich zu halten.

 

Download

Infoheft "Das Fogra-Prüflabor für ID-Karten und Passdokumente" (Größe: 847 kB; Downloads: 5289) (Größe: 847 kB; Downloads: 5289)



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