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Softproof Monitor

Im Rahmen der FograCert Softproofing System wird ein Monitor in einer Pprüfung (einmal je Bautyp) in Bezug auf

  • Blickwinkel
  • Homogenität
  • Aufwärmverhalten (informativ)

überprüft. Nur ein Monitor welcher die festgelegten Kriterien erfüllt, kann in einem zu zertifzierenden Softproof System verwendet werden.

Die Kriterien wurden im Rahmen des Fogra Forschungsprojekts „Aufbau und Untersuchung eines Softproof-Arbeitsplatzes“ in Zusammenarbeit mit dem projektbegleitenden Ausschuss (PA Softproof) festgelegt. Der PA Softproof setzt sich aus Vertretern der Industrie - Hersteller von Proofsystemen, Monitoren und Normlicht - sowie aus erfahrenen Softproof-Anwendern zusammen.


Blickwinkelcharakteristik

In umfangreichen Messungen wird die Blickwinkelcharakteristik des Monitors in Bezug auf Farbton und Buntheit, sowie Helligkeit und Gradation erfasst. Monitore welche die Kriterien für Farbe (ΔE00 < 10) erfüllen, werden als Klasse-B Monitor eingestuft. Wenn ein Monitor zusätzlich auch das Kriterium für eine stabiles Gradationsverhalten (stabiles „Gamma“) über den Blickwinkel erfüllt [(ΔY(TRC) < 10 %)], wird er als Klasse-A Monitor eingestuft. Sowohl Monitore der Klasse B, wie auch Klasse A können in einem zu zertifizierenden Softproof-System eingesetzt werden.
Die Blickwinkel-Messungen eines Einzelmusters spiegeln die generelle Blickwinkel-Charakteristik eines Bautyps gut wieder.

Homogenität

Die Homogenität wird anhand von 25 gleichmäßig über die Monitorfläche verteilten Messpunkten überprüft. Dabei wird sowohl die Gleichmäßigkeit einer weißen, grauen und dunkelgrauen Fläche (ΔE00 < 4), wie auch die Stabilität der Gradation („Gamma“) über die Fläche (ΔY(TRC) < 10 %) bewertet.
Die Homogenität eines baugleichen Geräts kann sich, z. B. bedingt durch Alterung, von der Homogenität des getesteten Musters unterscheiden. Es wird daher empfohlen die Homogenität von Zeit zu Zeit durch den Anwender selbst zu überprüfen.
Eine gute Hilfe Probleme in der Homogenität oder Kalibrierung schnell im Arbeitsalltag zu erkennen sind die Fogra Monitor-Testbilder.

Pixelfehler werden nur visuell überprüft und nicht auf Basis einer Prüfnorm wie beispielsweise ISO 9241-307. Diese Norm definiert fünf Fehlerklassen, wobei für den hochgenauen Softproof die Fehlerklasse 0 (kein Pixelfehler) heranzuziehen ist. 

Prüfbedingungen

Die Blickwinkelmessungen werden mit einem MS-8 Spektroradiometer der Firma Display-Metrology durchgeführt. Für die Homogenitätsmessung wird ein X-Rite EyeOne Pro (Rev. D) genutzt. Die Farbunterschiede bei unterschiedlichen Blickwinkel im Vergleich zu zentraler Beobachtung werden für einen Betrachtungsabstand von 50 cm berechnet. Es ist wichtig festzustellen, dass der tatsächliche Betrachtungsabstand eines Anwenders natürlich größer sein kann (meist im Bereich zwischen 50 cm und 80 cm).
Die Festlegung der Grenzwerte wurde aber anhand eines „Standard-Betrachtungsabstands“ von 50 cm festgelegt, der damit dem unteren Bereich der in der Praxis meist verwendeten Betrachtungsabstände entspricht. Wenn ein Monitor die Kriterien nicht für diesen Betrachtungsabstand von 50 cm erfüllt, werden die Kriterien für größere Betrachtungsabstände (z. B. 60 cm) berechnet und entsprechend in der Tabelle angegeben.
Displays welche die Kriterien nicht beim Standard-Betrachtungsabstand von 50 cm erfüllen, können in einem zu zertifizierenden Softproof System nur dann eingesetzt werden, wenn sichergestellt wird, dass der angegebene Betrachtungsabstand nicht unterschritten wird.

Übersicht der für die FograCert Softproof Monitor gemessenen Größen und deren Auswertung (Größe: 307 kB; Downloads: 3906)

Ist ein getesteter Monitor typisch für eine ganze Produktionsserie?

Ja und nein. Es ist wichtig festzustellen, dass die Zertifizierung eines Monitors nicht zwingend vergleichbare Ergebnisse bei einem zweiten Model der gleichen Monitorserie garantiert. Im Rahmen der FograCert Softproof Monitor wird die Produktionskonstanz einer Serie nicht getestet. Nach unserer Erfahrung kann jedoch das Warmlaufverhalten sowie die Blickwinkelcharakteristik eines Musters exemplarisch für die gegebene Modellreihe betrachtet werden. Im Gegensatz dazu muss die Homogenität eines einzelnen Musters nicht immer typisch für eine Serie sein. Zudem kann sich die Homogenität während der Nutzungsdauer eines Monitors auf Grund von Alterung der Komponenten ändern. Daher wird Softproof-Anwendern geraten die Homogenität eines Monitors selbst zu testen.Ein nützliches Werkzeug zur visuellen Beurteilung von Homogenität, Blickwinkelcharakteristik aber auch der Kalibrierung stellen die Fogra Monitor Test-Bilder dar.

Preis

siehe Preisliste

Publikationen

Vortrag auf derelectronic displays Conference 2016 in Nürnberg, "Finding meaningful numbers to describe viewing cone characteristics", [PDF (Größe: 1.33 MB; Downloads: 1520) ]



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