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Anwendungsfall 3: Überprüfung von DeviceLink-Profilen zur optionalen Separationsanpassung

Praxisprofile sind häufig eine Kombination aus Prozesskonvertierung und optionaler Separationsanpassung. Für die Analyse einer Transformation ist es zweckmäßig, die optionalen Separationsanpassungen separat zu untersuchen. Da diese sogenannten Druckoptimierungen innerhalb der gleichen Druckbedingung stattfinden, d. h. auf den gleichen Druckprozess abzielen, ist die Prüfung der farbmetrischen Genauigkeit stets von großer Bedeutung. Der Ablauf dieser Überprüfung ist hier beschrieben. Je nach Anwendungsfall sollte zusätzlich die Erreichung der individuellen Separationsziele und der geforderten Ausnahmen überprüft werden.

I: Überprüfung Harmonisierung

Konkrete Aufgabenstellung:

Eine Druckerei erhält Daten verschiedener Auftraggeber, die alle für die Druckbedingung FOGRA39 aufbereitet sind. Jedoch wurden diese mit verschiedenen Separationseinstellungen erzeugt. Um beim Druck auf einer Sammelform die damit verbundenen Druckprobleme zu vermeiden, sollen die Daten hinsichtlich der Separationscharakteristik harmonisiert werden. Anmerkung: Das Ziel der Harmonisierung ist die Separation identischer Farborte mit identischen CMYK-Kombinationen. Bei der Transformation von kanalspezifisch aufbereiteten Daten ist eine vollständige Umseparation in der Praxis selten möglich, da die Forderung nicht belegte Kanäle rein zu halten in Kombination mit der Forderung nach einer glatten Separation dazu führt, dass in Bereichen des Randes des Farbumfangs keine Neuseparation stattfinden kann. Zusätzlich kann in analoger Weise der Grad der „GCR“, d. h. der Wunsch nach einer Graustabilisierung durch den Buntfarbenersatz mit Schwarz, überprüft werden. Der Test wird wie folgt durchgeführt.

1) Starten Sie das Programm „Fogra-DVL-Checker".
2) Öffnen Sie das zu testenden DeviceLink-Profil.
3) Öffnen Sie das korrespondieren Zielprofil.
4) Betätigen Sie die Schaltfläche „Prüfe Separationserhalt".

5) Auswertung: Machen Sie sich im Vorfeld damit vertraut, in wie fern eine Harmonisierung mit dem Erhalt „reiner Farben" (vgl. die genannten Ausnahmen) kollidieren kann. Man beachte, dass für eine gute Harmonisierung stets ein hohes Maß an Neu-Separation nötig ist.

6) Maßnahmen/Empfehlungen: Das Ausloten eines Optimums zwischen einheitlichen Separationen auf der Druckform sowie dem bestmöglichen Erhalt „reiner Farben“ eingehender Daten bedingt die abwechselnde Durchführung dieses Test mit der Prüfung der Separationsergebnisse vordefinierter Tonwertverläufe.

II: Reduzierung der maximalen Tonwertsumme

Konkrete Aufgabenstellung:

Eine Druckerei erhält Daten, deren maximale Tonwertsumme (aufgrund langjähriger Erfahrungen) im Stapel zu Ablegen und Blocken führt. Daher soll die maximale TWS für kommende Druckaufträge reduziert werden. Das Ziel dieser optionalen Separationsanpassung ist meist die möglichst vollständige Erhaltung der Separationscharakteristik (hinsichtlich des Verhältnisses von bunter zu schwarzer Druckfarbe) unter Reduzierung der maximalen Tonwertsumme. Neben der Einhaltung der maximal erwünschten Tonwertsumme als offensichtliches Qualitätskriterium sind die farbmetrische Genauigkeit, die Separationserhaltung und die Einhaltung von Ausnahmen die anzusetzenden Qualitätskriterien.

1) Starten Sie das Programm „Fogra-DVL-Checker".
2) Öffnen Sie das zu prüfende DeviceLink-Profil.
3) Öffnen Sie das Zielprofil der Transformation.
4) Klicken Sie auf die Schaltfläche „Tonwertsumme prüfen".
5) Auswertung: Prüfen Sie ob die maximale Tonwertsumme mit der geforderten Angabe
übereinstimmt.
6) Maßnahmen/Empfehlungen: Sollte der Werte minimal über der gewünschten Höchstgrenze liegen, so ist die Prüfung vorgegebener und manuell einstellbarer Tonwertkeile zu empfehlen. Diese können aufzeigen, in wie fern kleine Überschreitungen produktionskritisch sind oder ob eine Neuerstellung des DVL-Profils nötig ist.

III Prüfung der Schwankungsanfälligkeit

Konkrete Aufgabenstellung:

Eine Druckerei erhält Daten, die auf die zu erwartenden Schwankungen im Druck untersucht werden sollen.

1) Starten Sie das Programm „Fogra-DVL-Checker“

2) Öffnen Sie das zu prüfende DeviceLink-Profil

3) Betätigen Sie die Schaltfläche „Schwankungsanfälligkeit der Separation testen“

4) Bewertung: Als Ergebnis erhalten Sie einen tabellarischer Report, der die mittlere farbmetrische Schwankung in, die Standardabweichung und die maximale Abweichung darstellt. Diese Ergebnisse erlauben den Vergleich mit anderen Separationen, wie beispielsweise mit denen der Branchenprofile der ECI.



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