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Ihr Ansprechpartner

Jürgen Gemeinhardt

Jürgen Gemeinhardt

Abteilungsleiter
Drucktechnik

E-Mail
gemeinhardt
transparent 11x15@fogra.org

Telefon
+49 89. 431 82 - 256

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Aktuelle Forschungsthemen (im Bereich "Konventionelle Druckverfahren")

34.021
Kommunikation von messtechnischen Kenngrößen zur Beschreibung des metallischen Aussehens von Drucken

Laufzeit: 01.11.2018 bis 31.10.2020
Förderung:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)" über die AiF

Das Ziel dieses Forschungsvorhabens besteht in der Etablierung objektiver Kenngrößen, die mit dem visuellen Eindruck gedruckter Metalloberflächen korrelieren. Diese sollen nicht nur durch den Einsatz spezieller Laborausrüstung erfassbar sein, sondern auch den Produktionsprozess mithilfe von praxisüblichen Messgeräten und geeigneten Verfahren unterstützen. Somit kann die Kommunikation von Metallic-Effekten wie beim standardisierten Vierfarbdruck alleine durch die Weitergabe messtechnischer Zielgrößen erfolgen. Des Weiteren sollen die Kenngrößen so skaliert werden, dass sie einen empfindungsgemäß gleichabständigen Effektraum bilden. Dadurch ist es möglich, die Sollwerte mit sinnvollen Toleranzen zu belegen, deren Einhaltung zur Qualitätskontrolle messtechnisch prüfbar ist.
Basierend auf bereits vorhandenen Ansätzen soll zusätzlich eine Abmusterungstechnik entwickelt werden, die eine eindeutige Bewertung des metallischen Effekts ermöglicht. Die Schwerpunkte liegen hierbei auf der Festlegung verschiedener Kombinationen an Beleuchtungs- und Beobachtungswinkeln unter gerichteter Beleuchtung. Zusätzlich sollen Praxisempfehlungen erarbeitet werden, mit denen Anwender auch ohne dedizierte Abmusterungskabine eine bestmögliche visuelle Begutachtung vornehmen können.

 

42.029
Labormethode zur praxisgerechten und reproduzierbaren Bestimmung der Restfestigkeit von Papieren für den Heatset-Rollenoffsetdruck

Laufzeit: 01.04.2018 bis 31.03.2020
Förderung:
Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF)" über die AiF

Im Heatset-Rollenoffsetverfahren wird eine Papierbahn mit hoher Geschwindigkeit durch die Druckmaschine geführt. Sie durchläuft zuerst die Druckwerke, bevor sie in einen Heißlufttrockner gelangt, in dem die hochsiedenden Mineralöle aus den Druckfarben verdampft werden. Dabei erhitzen sich die Papiere auf deutlich über 100 °C. Dadurch wird dem Papier sehr viel Wasser entzogen und es wird spröde.
In Kombination mit der Versprödung führen die mechanischen Belastungen beim Falzen zu einer deutlichen Verringerung der Festigkeitseigenschaften. Eine zu niedrige Restfestigkeit kann zum Brechen des Falzes führen. Wird dies noch während des Auflagendrucks bemerkt, kann der Drucker lediglich versuchen, durch eine Reduzierung der Druckgeschwindigkeit oder der Heißlufttemperatur entgegenzuwirken. Meist wird das Problem aber erst zu spät bemerkt, nämlich wenn einzelne Seiten des fertigen Druckprodukts aus einer Klammerheftung oder einer Fadenstichbindung ausreißen.
Im Rahmen des Forschungsvorhabens soll eine bereits existierende Labormethode zur Bestimmung der Restfestigkeit von Rollenpapieren für das Heatset-Offsetverfahren dahingehend weiterentwickelt werden, dass sie den aktuellen Gegebenheiten der Druckpraxis gerecht wird. Die neue Methode soll mit überarbeiteten Grenzwerten versehen werden. Des Weiteren sollen die Einflussfaktoren auf die Laborergebnisse detailliert untersucht werden. Daraus können Spezifikationen für die Prüfprozedur abgeleitet werden, die eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse aus verschiedenen Papierlaboren sicherstellen.



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