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TextileRGB_FOGRA58(beta1) - Hintergrund zu einem geplantem Forschungsvorhaben

Arbeitstitel: "Verbesserung der Farbstandardisierung im digitalen Textil-Bekleidungsdruck"

"TextileRGB" steht für ein Forschungsvorhaben, das sich gegenwärtig in der Planung befindet. Im Rahmen der Vorbereitung gibt es bereits einige Arbeitsmittel im Entwicklungsstatus (Beta). Dies sind zum einen die Char.-Daten für einen geplanten RGB-basierten Austauschfarbraum, sowie die Beta-Version eines entsprechenden Druckerprofils (RGB-Arbeitsfarbraum).

Weitere Informationen:

Weitere Informationen finden Sie im Farbmanagement-Symposium Vortrag von Joe Tschudi, hier [PDF].

2020_FOGRA58_First_Slide_Joe_Tschudi

Download:

DateiBeschreibungGröße 
TextileRGB_FOGRA58(beta1).iccTextileRGB Arbeitsfarbraum2,8 MB
TextileRGB_FOGRA58(beta1).txtCharakterisierungsdaten (D65/10°) - Basis für TextileRGB_FOGRA58(beta1).icc30 kB

Ausführliche Beschreibung der Ziele des Vorhabens (Entwurf)

Der digitale Textildruck umfasst gegenwärtig diverse unterschiedliche Marktsegmente, die sich hauptsächlich durch die Anwendung, der Auswahl von natürlichen oder synthetischen Textilien sowie der dazu passenden Inkjet-Farbstoffklassen unterscheiden. Diese sind Bekleidung (fashion oder „fast" fashion, athleisure, sportswear, swimwear), Heimtextilien (Innendekorationen, Teppich), Soft Signage (Bedrucken von Werbung auf Textilien) und Technische Textilien (workwear, medical, teils auch Sport). Vorallem letztere unterliegen teils besonderen funktionalen Anforderungen.

Der Farbkommunikations-Workflow in der digitalen Textilproduktion steht vor großen Herausforderungen. Dies beginnt bei der Wahl eines passenden RGB-Austauschfarbraums. Die Erstellung der Designs aus typischen Adobe-Programmen resultiert in Datenbeständen, die meist im sRGB oder AdobeRGB-Farbraum angelegt sind. Insbesondere letzterer ist im Vergleich zu typischen textilen Referenzen (wie den Pantone TPX-Fächern) oder praxisüblichen Digitaldruck-Farbumfängen viel zu groß. Dies führt zu zeit- und kostenintensiven meist iterativen Farbanpassungen beim Druckdienstleister. Daher soll in diesem Vorhaben ein passender RGB-Arbeitsfarbraum entwickelt werden. Ein zweites, ebenso großes Problem bei der Farbabstimmung ist die Diskrepanz bei der Farbmessung. Die meisten Farbdefinitionen im Textildruck basieren auf der Normlichtart D65 und den 10°-Normbeobachter. Die ICC-Profile der typischen digitalen Textildrucker basieren definitionsgemäß auf D50 und dem 2°-Normbeobachter - wobei eine Umrechnung der jeweiligen CIELAB-Farbwerte nicht eindeutig möglich ist. Daher soll in diesem Vorhaben ein durchgängig spektraler Workflow, basierend auf dem neuen ICC-Standard V5 ("iccMAX") entwickelt, implementiert und getestet werden. Der dritte Schwerpunkt dieses Vorhabens richtet sich an die Prüfdruckerstellung sowohl von "Papierproofs" (Digitalprüfdruck auf textilähnlichen konventionellen Proofpapieren) als auch an "Textilproofs" (Digitalprüfdruck auf der späteren Auflagenmaschine). Konkret sollen Vorgaben für die Kategorisierung typischer textiler Bedruckstoffe hinsichtlich Oberfläche und Aufhelleranteil, für die Auswahl des Proofpapiers und die jeweils nötigen Farbanpassungen und Abmusterbedingungen erarbeitet werden. Zusammenfassend soll ein Standardisierungskonzept konzipiert werden, das zum einen in eine neue ISO-Norm (ISO 15311-4) und zum anderen in ein separates Kapitel im ProzessStandard Digitaldruck (PSD) mündet.



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