Login

Login




Registrierung
.
Passwort vergessen?
.

 


Ihr Schritt in eine
erfolgreiche Zukunft:

Verbindung 120

Werden Sie jetzt
Fogra-Mitglied!

Und profitieren Sie sofort von allen Vorteilen der

Fogra-Mitgliedschaft


Besuchen Sie auch den
Fogra-Online-Shop:

www.fogra-shop.com


.

Grafischer 3D-Druck - Farbgetreue Monitordarstellung für im Polyjet- und Multijet-Fusion-Verfahren hergestellte 3D-Objekte

Kurzbezeichnung: Grafischer 3D-Druck

Fogra-Nr. 12.017

Projektleitung: Dr. Marco Mattuschka

Laufzeit: 01.11.2018 bis 31.10.2020


Förderung:

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Programm zur Förderung der „Industriellen Gemeinschaftsforschung" [IGF] über die AiF


Forschungsziel:

Die farbgetreue Vorhersage von Druckerzeugnissen auf dem Bildschirm ist im 3D-Druck noch relevanter als der 2D-Softproof in der grafischen Industrie. Die hohen Materialpreise und die vergleichsweise lange Dauer des 3D-Druckprozesses verbieten die wirtschaftliche Erstellung von Probedrucken. Deshalb ist das Ziel dieses Vorhabens, einen 3D-Softproof für vollfarbfähige 3D-Drucker zu entwerfen. Es ist zu erwarten das die Polyjet- oder die Multijet-Fusion-Technologie im graphischen 3D-Druck den 3D-Pulverdruck (3DP) verdrängen werden. Aus diesem Grund werden diese aussichtsreichen Nachfolger des 3DP-Verfahrens Gegenstand dieses Forschungsvorhabens sein.

Zur Realisierung eines plausiblen 3D-Softproofs im grafischen 3D-Druck müssen zu jedem der genannten Schwerpunkte einige technische Probleme überwunden werden, die im folgenden kurz vorgestellt werden:
Der ersten Schwerpunkt beschäftigt sich mit der Charakterisierung der 3D-Drucker. Für die Prozess- und die Qualitätssicherung entlang der Prozesskette im 3D-Druck ist es unerlässlich, visuell plausible Messdaten aufzunehmen, die Auskunft über die Farbtreue der Druckerzeugnisse geben. Für den 3D-Druck existieren noch keine normierten Mess- sowie Abmusterungs-methoden. Um dieses Dilemma zu lösen, sollen die Haupteinflussfaktoren auf den visuellen Gesamteindruck der Druckerzeugnisse durch Testdrucke ermittelt werden. Es sollen Farbtafeln gedruckt und visuell plausibel vermessen werden. Im zweiten Schwerpunkt wird ein frei parametrierbarer Rendering Algorithmus im Rahmen dieses Vorhabens vom Fraunhofer IGD entwickelt. Dieser soll eine Unterstützung von ICC-Farbmanagement bieten. Die für das Rendering benötigten Parameter werden durch ein psychophysikalisches Experiment unter Berücksichtigung physikalischer Grundsätze wahrnehmungsorientiert optimiert. Im letzten Schwerpunkt werden die im Schwerpunkt 1 ermittelten Materialdaten und der in Schwerpunkt 2 entwickelte Rendering Algorithmus in das vom ICC entwickelte iccMAX-Framework eingebettet. Darüber hinaus werden die entwickelten Testtafeln auch als 3MF- und OBJ-Dateien kodiert, um ein möglichst hohe Akzeptanz bei den KMU zu erreichen.



.
.

xxnoxx_zaehler