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Entwicklung eines Qualitätssicherungssystems für die Herstellung von mineralölfreien Lebensmittelverpackungen


Forschungsbericht

30.034

Autor

Rauh, W.; Stolper, P ; Rüter, M.; Munzert, J.; Losher, C.; Dietzel, S.

Publikationsjahr

2014

Abstrakt

Die Untersuchungen von Druckprodukten, bei denen in der Vergangenheit die öffentlich diskutierte Mineralölbelastung von Lebensmitteln nachgewiesen worden waren, zeigten, dass im Regelfall nicht die Druckereien für den Eintrag der Mineralöle maßgeblich verantwortlich waren. Trotzdem werden sie für die Kontaminationen zur Rechenschaft gezogen, da es bislang nur eine relativ einfache Form für die Bewertung der Eignung von Verpackungen gibt. Dieses System basiert auf einer sog. Konformitätserklärung der Zulieferer für die Druckereien. Im Einzelfall bedeutet dies, dass sich ein Druckereibetrieb von allen seinen Zulieferern zusichern lässt, dass die zugelieferten Rohstoffe den Konformitätstest nach der Kunststoffrichtlinie bestanden haben. Dieses Vorgehen hat sich zwar im Markt etabliert, dürfte aber zumindest bei der Verwendung von Recyclingkartonagen nicht vor Schadensersatzforderungen im Fall eines Rückrufs schützen. Zusätzlich ist eine Änderung der Bedarfsgegenständeverordnung angekündigt, die detaillierte Vorgaben zum Mineralölgehalt in Verpackungen vorsieht. Das zur Prüfung der Mineralölgehalte in Verpackungen vom Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vorgeschlagene Messverfahren hat jedoch zu hohe Messunsicherheiten. Somit sind nach Inkrafttreten der neuen Verordnung sehr viele Reklamationen zu erwarten. Das Ziel dieser Untersuchungen war es, ein Analyseverfahren zu entwickeln, welches den Druckereien eine kostengünstige und schnelle Kontrolle des Mineralölgehalts jeder Charge eines Druckprodukts ermöglicht. Damit kann die Druckerei im Reklamationsfall auf ein GMP-konformes Qualitätssicherungssystem ("Good Manufacturing Practice") zurückgreifen und eventuelle Reklamationen sofort zurückweisen. Das im Forschungsprojekt entwickelte Analysenverfahren verwendet das Extraktionsverfahren des BfR und als Detektionsverfahren eine von der FABES GmbH vorgeschlagene massenspektrometrische Detektion zur Aufnahme eines Gaschromatogramms der Extrakte. Damit ist die Analyse mit Standardgeräten gut ausgestatteter Analysenlabors durchführbar und benötigt keine der vom BfR geforderten mehr als 100 T€ teuren Spezialapparaturen, was zu schnellen und kostengünstigen Analysen führen wird. Die Genauigkeit der Analysen mit dem hier vorgeschlagenen Verfahren ist höher als die mit dem BfR-Verfahren.

Kostenloser Download


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