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Die Graubedingung in Druck und Reproduktion


Forschungsbericht

1.012

Autor

Otschik, G.; Renzer, W.;Schirmer, K.-H.

Publikationsjahr

1976

Abstrakt

Die nach der Graubedingung für den autotypischen Dreifarbendruck mit der Europäischen Farbskala erforderlichen Flächendeckungsgrade der Teilbilder könnten mit der Neugebauer-Gleichung bestimmt werden. Dazu wurden die Farbmaßzahlen von autotypischen Farbmischungen in bestimmten, geeignet gewählten Flächendekkungsgraden mit einem Computer berechnet und nach einem lterationsverfahren die Flächendeckungsgrade für beste Annäherung an Unbunt bestimmt. Für die Wahl des Unbunt wurden verschiedene Möglichkeiten berücksichtigt. Die so ermittelten ,Flächendeckungsgrade in den Teilbildern für eine neutrale Wiedergabe von Grau konnten dem Flächendeckungsgrad des entstehenden Grau gegenübergestellt werden, der sich aus den farbmetrischen Daten (Hellbezugswert) des Grau ableiten läßt. Dadurch wurde es möglich, die Graubedingung in den Farbreproduktionsprozeß einzuordnen und über die Tonwertübertragung zwischen Rasterpositiv und Druck in einem Umzeichnungsdiagramm die der Graubedingung entsprechenden Kennlinien der Rasterpositive zu bestimmen. Ein weiterer Teil der Arbeit befaßte sich mit der Realisierung der Graubedingung in Reproduktion und Druck. Für die Durchführung der reprophotographischen Arbeit wurde eine Methode angewandt, mit der man, ausgehend von einem vorgegebenen Verlauf der Kennlinie für das Cyan-Rasterpositiv die gewünschten Rastertöne der Rasterpositive für Gelb und Magenta nach Verhältniszahlen herstellen und prüfen kann. Die rechnerisch und durch Umzeichnung gefundenen Werte der für verschiedene Wahl des Unbunt einzuhaltenden Flächendeckungsgrade im Druck bzw. der Tonwerte im Rasterpositiv wurden an der Dreifarbenreproduktion eines Schwarzweiß-Bildes geprüft, wobei die geforderten Kennlinien des reprophotographischen Prozesses entsprechend der photographischen Möglichkeiten realisiert wurden. Das Ergebnis der Wiedergabe des Schwarzweiß-Bildes wurde nach visueller Beurteilung eingestuft und hinsichtlich der Tonwertwiedergabe und der Realisierung der Graubedingung im Umzeichnungsdiagramm geprüft. Die entstehenden Unterschiede in der Wiedergabe von Grau konnten aus der Wahl des Unbuntpunktes bei Bestimmung der Flächendeckungsgrade erklärt werden. Für die praktische Anwendung wurden Vorschläge für die Bestimmung des Verlaufes der Kennlinien der Rasterpositive unter den jeweiligen Praxisbedingungen der Tonwertübertragung gemacht. Ferner wurden Methoden für die Realisierung dieser Kennlinien beschrieben. Dabei wurden Verfahren vorgeschlagen, mit denen man die Graubedingung bereits beim Halbtonprozeß oder bei Herstellung von Kontaktmasken für die Direktrasterung berücksichtigt, da sich dieser Weg leichter kontrollieren läßt und eine standardisierte Aufrasterung angewendet werden kann. Die Prüfung der Graubedingung im Druck bestätigte die starke Abhängigkeit der Grauwiedergabe von der Färbung im Druck sowie von der Farbe des Druckpapieres,, wenn mit einheitlicher Farbskala gearbeitet wird. Daraus wird die Forderung deutlich, die Graubedingung genau auf die jeweiligen Gegebenheiten im Druck abzustimmen und die gleichen Bedingungen auch im Auflagendruck einzuhalten. Nur in diesem Falle kann die Einführung der Graubedingung in den Reproduktionsprozeß zu einer zufriedenstellenden Wiedergabe von Grau führen.

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