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Anwendungsmöglichkeiten des Kontaktanteil - Meßverfahrens zur Bestimmung der Druckglätte von Papieren


Forschungsbericht

4.015

Autor

Falter, K. A.

Publikationsjahr

1975

Abstrakt

Die schnelle Entwicklung der Druckverfahren um die Jahrhundertwende hatte steigende Ansprüche an die Erzeugnisse der Papierindustrie zur Folge. Die Forderungen an Druckpapiere richten sich vor allem an die Glätte und Gleichmäßigkeit der Oberfläche. Die Wiedergabe feiner Raster war auf den damaligen Qualitäten der Naturpapiere nicht in einem befriedigenden Maße möglich, auch wenn diese Qualitäten sehr stark satiniert und mit hohem Füllstoffgehalt versehen waren. Vor allem durch den steigenden Anteil der ein-und insbesondere der mehrfarbigen Bildwiedergaben in Zeitungen, Zeitschriften und Büchern war die Notwendigkeit gegeben, die Geschlossenheit der Oberfläche der Druckpapiere, also die Glätte zu steigern. Bei den ungestrichenen Tiefdruck-Illustrationspapieren erreichte man dies durch erhöhten Füllstoffzusatz und starke Satinage des Papieres, bei den Buchdruckpapieren durch Auftragen eines Pigmentstriches und anschließender Satinage. Diese gestrichenen Papiere, die sogenannten Kunstdruckpapiere, wurden in erster Linie für die Wiedergabe von Bildern durch Autotypien eingesetzt. Die Verwendung dieser gestrichenen Papiere auch im Flach- und Tiefdruck ließen bald erkennen, daß die bessere Glätte und Gleichmäßigkeit, sowie der höhere Weißgrad gegenüber den Naturpapieren zur Steigerung der Bildqualität und der Brillanz der Drucke beitrugen. Die drucktechnischen Vorteile gestrichener Papiere können leicht dadurch veranschaulicht werden, daß man sich die Größenverhältnisse der Rasterpunkte und der Papierfasern sowie der Pigmentteilchen von Streichmassen vergegenwärtigt: Die Kantenlänge des Punktes eines 80er Rasters beträgt in der Kreuzlage etwa 0,09 mm. Die Länge der Papierfaser bewegt sich zwischen 0,1 und 1,5 mm und der Korndurchmesser der für die Streichmassen verwendeten Weißpigmente beträgt 0,0005 bis 0,005 mm. Die Oberfläche von Naturpapieren hat also ein zu grobes Gefüge, um feine Rasterpunkte sauber und einwandfrei wiedergeben zu können, während dies bei der geschlossenen Oberfläche der gestrichenen Papiere sehr gut möglich ist. Um diesen ständig steigenden Ansprüchen an die Qualität der Druckpapiere, besonders bezüglich der• Oberflächenbeschaffenheit gerecht zu werden, wurde eine stetige Verbesserung und Weiterentwicklung der Maschinen und der Herstellungsverfahren der papiererzeugenden Industrie und der Weiterverarbeitung angestrebt. In zahlreichen Arbeiten auf dem Gebiete der Meßtechnik bemühte man sich, dieser Entwicklung durch entsprechende Geräte zur Prüfung der Oberflächeneigenschaften gerecht zu werden. Man kann jedoch sagen, daß die Geräteentwicklung nicht in dem Maße vorangeschritten ist, wie das auf dem Gebiet der Papiererzeugung und -veredlung möglich war. Dieser Mangel zeigt sich besonders deutlich bei der Prüfung der Oberflächeneigenschaften von Papieren. Während vor allem zur Veredlung von gestrichenen Papieren heute modernste Arbeitsmethoden und modernste Maschinen eingesetzt werden, begnügt man sich bei der Prüfung der Glätte noch mit sehr unzulänglichen zeitraubenden und nicht aussagekräftigen Prüfmethoden. Neben der Bedeutung der Oberflächenglätte für die Güte der Wiedergabe von Bildern und Schrift im Druck, spielt diese Papiereigenschaft weiterhin eine funktionelle Rolle bei zahlreichen Papierverarbeitungsprozessen, wie etwa der Kaschierung, der Verklebung, sowie bei technischen Papieren und Kartons, wie z.B. Lochkartenkarton und Isolationspapieren. Probleme der Erzeugung optimaler Oberflächen und deren Messung umfassen also einen sehr weiten Bereich, von Verpackungsmaterialien bis zu den gußgestrichenen Höchstglanzpapieren. Der zu erfassende Bereich von extrem unterschiedlichen Oberflächen läßt bereits eine Schwierigkeit der Prüfung erkennen. Es wird wohl nicht möglich sein, all die erwähnten Sorten mit einem einzigen Prüfverfahren zu testen.

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