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Einfluß von Zusammendrückbarkeit, Kontaktanteil und Kontaktstellenverteilung auf die Bedruckbarkeit


Forschungsbericht

4.013

Autor

Falter, K.A.; Haller, K.; Brune, M.

Publikationsjahr

1974

Abstrakt

Problemstellung und Ziel der Arbeit: Der Anteil von einfarbigen und vorzugsweise mehrfarbigen Bildwiedergaben in Zeitschriften, Zeitungen und Büchern hat in den letzten Jahren außerordentlich stark zugenommen. Damit konform ging eine beachtliche Steigerung der Qualitätsansprüche seitens der Abnehmer von Druckerzeugnissen, insbesondere in der Werbebranche. Die von der Druckindustrie geforderte Qualitätssteigerung läßt sich nur erreichen und absichern, wenn neben der Weiterentwicklung und Verfeinerung der drucktechnischen Verfahrensabläufe auch bessere drucktechnische Werkstoffe zur Verfügung stehen. Nachdem sich in der Praxis zeigte, daß sich die Bildqualität der Drucke durch Verwendung gestrichener Papiere mit ihrer besseren Glätte und Gleichmäßigkeit der Oberfläche beträchtlich steigern ließ, gilt allgemein die Auffassung, daß die Oberflächenglätte eines Papiers für die Bedruckbarkeit von entscheidendem Einfluß ist. Die papiererzeugende Industrie hat daher besondere Anstrengungen unternommen, durch Verbesserung der Maschinen und Herstellungsverfahren neben anderen Eigenschaften vor allem die Oberflächenbeschaffenheit der Druckpapiere laufend zu verbesseren. Die Entwicklung von Meßgeräten zur raschen und sicheren Prüfung der Oberflächeneigenschaften hinkte den Verbesserungen in der Herstellung und Veredelung gestrichener Papiere jedoch deutlich nach. Dies veranlaßte die FOGRA zur Entwicklung des Kontaktanteilmeßverfahrens zur Bestimmung der Oberflächenglätte von Druckpapieren. Erste Versuchsergebnisse ließen erkennen, daß mit dem Kontaktanteilmeßgerät in kurzer Zeit eine relativ genaue Kennzeichnung der Papieroberfläche möglich ist und daß die Meßergebnisse einen deutlichen Zusammenhang zum Druckergebnis zeigten. Es liegt daher der Schluß nahe, daß mit diesem Meßverfahren eine für die Druckeignung relevante Papiereigenschaft meßtechnisch festgelegt werden kann. Das Kontaktanteilmeßverfahren ist jedoch verhältnismäßig neu; die bisher durchgeführten Untersuchungen beziehen sich erst auf wenige Sorten und bedürfen daher dringend der Ergänzung, um zu gesicherten Aussagen zu kommen. Ferner ist zu prüfen, ob Verbesserungen oder Modifikationen des Meßgeräts möglich sind, von denen eine erhöhte Aussagefähigkeit der Meßergebnisse erwartet werden darf. Der Schwerpunkt der vorliegenden Arbeit liegt daher darin, durch verfahrenstechnische Untersuchungen in den drei Hauptdruckverfahren mit breit gestreuten Papierserien die Aussagefähigkeit dieses Meßverfahrens zu prüfen und gegebenenfalls abzusichern. In der Praxis wird häufig die Auffassung vertreten, daß außer der Oberflächenbeschaffenheit noch die Zusammendrückbarkeit eine für die Bedruckbarkeit wesentliche Papiereigenschaft darstellt. Unter Zusammendrückbarkeit oder Kompressibilität versteht man die elastische und plastische Formänderung des Papiers unter einer senkrecht zur Papieroberfläche gerichteten Belastung. Es ist naheliegend anzunehmen, daß vor allem im Tiefdruckverfahren die Fähigkeit des Bedruckstoffs,sich in die mit Farbe gefüllten Näpfchen einzudrücken, den mechanischen Kontakt mit der Farbe erleichtert und somit die Farbübertragung günstig beeinflussen kann. In den bisher bekannten Arbeiten fehlt der Nachweis, inwieweit die bekannten Zusammendrückbarkeitsmeßverfahren in der Lage sind, gleichartige Papiere hinsichtlich dieser Eigenschaften zu differenzieren. Vor allem ist zu prüfen, ob bei Papieren gleicher Oberflächenglätte die zusätzliche Information über ihre Kompressibilität eine bessere Vorhersage ihrer Bedruckbarkeit gestattet. Aus der dargestellten Problematik folgt als Ziel der vorliegenden Arbeit die Lösung folgender Aufgaben: - Untersuchungen zur Messung der Zusammendrückung unter druckähnlichen Bedingungen und Entwicklung einer geeigneten Meßeinrichtung hierzu. - Kombination der Ergebnisse von Kontaktanteil- und Zusammendrückbarkeits-Messung zur besseren Differenzierung gleichartiger Druckpapiere. - Verfahrenstechnische Untersuchungen in den Hauptdruckverfahren mit Schwerpunkt Tiefdruck zur Sicherung des Zusammenhangs der Meßergebnisse mit der Bedruckbarkeit. - Bewertung der Kontaktstellenverteilung und Entwicklung einer geeigneten Meßeinrichtung hierzu.

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