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Modellierung des drucktechnischen Verhaltens im Bogenoffsetdruck auf Basis der messbaren Papiereigenschaften


Forschungsbericht

42.028

Autor

Gemeinhardt, J.; Zins, L.

Publikationsjahr

2018

Abstrakt

Ein Zusammenhang zu der Volltondichte auf den gestrichenen Papieren, APCO und der Kunststofffolie bei identischer Maschineneinstellung konnte mit dem TAPPI-Glanz und dem mittels Quecksilberintrusion bestimmten Porenvolumen hergestellt werden. Demnach fallen die Dichten umso niedriger aus, je geringer der Glanz ist. So werden die "Täler" von matten Bedruckstoffoberflächen mit Druckfarbe aufgefüllt, was zu einer vergleichsweise starken Variation der Farbschichtdicken führt. Dadurch werden die Dichten im Vergleich zu glänzenden Bedruckstoffen herabgesetzt.

Das Porenvolumen geht vermutlich stellvertretend für die Wegschlaggeschwindigkeit der Druckfarbe ein. So können sich die dünnflüssigen Farbestandteile bei großen Volumina schnell von den im Bindemittel eingebetteten Pigmenten trennen und eine unbewegliche Farbschicht hinterlassen. Geht man davon aus, dass eine unebene Bedruckstoffoberfläche unmittelbar nach der Bedruckung gleichmäßig mit Farbe bedeckt ist, sind die "Täler" nur teilweise mit Druckfarbe gefüllt. In diesem Fall befindet sich die Volltondichte auf einem relativ hohen Niveau. Werden die flüssigen Bestandteile hingegen nur langsam vom Papier aufgenom-men, bleibt die Druckfarbe beweglich und kann die "Täler" auffüllen. Durch die resultierenden Schichtdickenschwan-kungen wird die Volltondichte herabgesetzt.

Bei einheitlicher Farbschichtdicke existiert ein linearer Zusammenhang zwischen den Tonwertzunahmen einerseits sowie dem TAPPI-Glanz und der Ölaufnahme andererseits. Demnach fallen die Tonwertzunahmen bei den gestrichen Papieren und den Kartons umso größer aus, je höher der Glanz und je niedriger die Ölaufnahme ist. Vermutlich stellen die rauen Oberflächen von matten Papieren Hindernisse dar, welche die laterale Ausbreitung der Druckfarbe hemmen. Des Weiteren ist davon auszugehen, dass die Druckfarbe durch das vergleichsweise effektive Wegschlagen in Bedruckstoffe mit hoher Ölaufnahme schneller immobilisiert wird, als bei Bedruckstoffen mit geringer Ölaufnahme.

Ausgehend von den Ergebnissen bei identischer Farbschichtdicke besteht eine Proportionalität zwischen der Tonwertzunahme und der Volltondichte. Somit lassen sich die Tonwertzunahmen bei einer einheitlichen Dichte aus den jeweiligen Werten bei einer einheitlichen Schichtdicke berechnen. Voraussetzung hierfür ist, dass die Zieldichte nicht zu weit von der Basisdichte entfernt ist. Der Proportionalitätsfaktor ist für alle gestrichenen Papiere, Kartons, APCO und die Kunststofffolie identisch und weicht lediglich von dem der ungestrichenen Papiere ab. Da er positiv ist, fallen die Tonwertzunahmen eines Bedruckstoffs bei einheitlicher Dichte und ansonsten gleichbleibenden Eigenschaften umso höher aus, je geringer seine Ergiebigkeit ist.

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